Im September 2023 hat Dana Müller von der Dithmarscher Landeszeitung einen Tag auf unserem Hof verbracht und danach einen ausführlichen Artikel über unsere Arbeit veröffentlicht. Titel: „Vom Dünger bis zum Straßenbau“. Der Titel trifft es gut: Pflanzenkohle kann weit mehr, als die meisten auf Anhieb vermuten. Für uns war es das erste Mal, dass unsere Arbeit nicht als kurze Randnotiz, sondern als Titelgeschichte in einer Zeitung erschien.
Pflanzenkohle zwischen Ackerbau und Asphalt: Was der Artikel zeigt
Dana Müller beschreibt Pflanzenkohle so, wie wir sie selbst erleben: als vielseitigen Rohstoff mit realen Anwendungsfeldern. Im Ackerbau wirkt sie wie ein Schwamm, speichert Wasser, baut Staunässe ab, stärkt den Boden und hält Nährstoffe länger verfügbar. Als Futterzusatz unterstützt sie die Tiergesundheit. Und als Beimischung in Asphalt macht sie Straßenbelag bilanziell CO₂-negativ, seit 2022 erprobt im Kanton Basel-Stadt. Das sind keine Zukunftsszenarien, das sind laufende Anwendungen. Genau diese Bandbreite hat uns von Anfang an überzeugt, und wir freuen uns, wenn das auch nach außen so ankommt.
Kreislaufwirtschaft als Prinzip, nicht als Schlagwort
Ein Punkt, den der Artikel besonders hervorhebt, ist unser Rohstoffansatz: Das Knickholz von Schleswig-Holsteins Ackerrändern wird ohnehin regelmäßig geschnitten. Es wäre sonst Abfall. Wir machen daraus Pflanzenkohle, Nahwärme für Hof und Nachbarhäuser und CO₂-Zertifikate für Unternehmen, die ihre Klimabilanz verbessern wollen. Nichts vergammeln lassen. Das ist unser Leitmotiv, und die DLZ hat es gut eingefangen.
Pressestück als Spiegel und Antrieb
Manchmal braucht man den Blick von außen, um zu sehen, was man selbst aufgebaut hat. Wenn jemand kommt, Fragen stellt, einen ganzen Tag bleibt und am Ende eine Seite schreibt, dann wird klar: Das ist kein Garagenprojekt. Das ist etwas, das andere interessiert. Dieser Artikel war für uns der Auslöser, aktiver zu kommunizieren. Dieser Blog ist ein Teil davon.