Am 24. August 2023 erschien auf shz.de ein Artikel von Frank Jung: „Idee aus Dithmarschen: Wie Pflanzenkohle dem Klimaschutz hilft.“ Einen Tag nach der Verleihung des VR-Förderpreises Landwirtschaft. Es war einer der ersten Male, dass wir spürten: Das, was wir in Osterrade aufgebaut haben, interessiert auch Menschen jenseits unserer unmittelbaren Umgebung. Die SHZ erreicht ganz Schleswig-Holstein, und plötzlich sprachen Menschen über Pflanzenkohle, die das Wort vorher kaum gehört hatten.
Der Inhalt: Klimaschutz und regionale Landwirtschaft als gemeinsames Projekt
Frank Jung beschreibt die Kernidee gut: Grünabfälle aus der Region verwerten, den Boden verbessern und gleichzeitig CO₂ dauerhaft binden. Im Artikel werde ich mit einer Einschätzung zitiert, die ich bis heute so stehen lassen würde: Das Verbrennen von Knickholz wird nicht mehr lange geduldet werden. Das ist keine Kritik an anderen Landwirten. Das ist eine nüchterne Einschätzung der Richtung, in die sich Regulierung und gesellschaftliche Erwartungen bewegen.
Öffentlichkeit als Verantwortung: Was dieser Artikel ausgelöst hat
Seit dem SHZ-Bericht erhalten wir regelmäßig Anfragen von anderen Betrieben, aus Schleswig-Holstein und darüber hinaus. Landwirte wollen wissen, wie die Anlage funktioniert, was eine Zertifizierung kostet, ob das Modell auf ihren Betrieb übertragbar ist. Diese Fragen beantworten wir gerne, weil das unser erklärtes Ziel ist: ein Demonstrationsprojekt zu betreiben, von dem andere lernen können. Presse ist für uns kein Selbstzweck. Sie ist ein Werkzeug, um Pflanzenkohle als Thema in der Breite sichtbar zu machen.